"Das Monster" in den Schweizer Bergen
19. September 2002
Opel beim Internationalen Klausenrennen-Memorial
"Das Monster" in den Schweizer Bergen

Alain Menu erweckt historischen 12,3-Liter-Vierzylinder-Rennwagen wieder zum Leben
Rüsselsheim/Linthal. 12,3 Liter Hubraum, verteilt auf vier Zylinder: Die Urgewalt des Opel Renn-Giganten aus dem Jahr 1914 wird am Wochenende (21./22. September) in den Schweizer Bergen wieder zum Leben erweckt. Der 260 PS starke, grünlackierte Bolide, der den ehrfürchtigen Beinamen "Das Monster" trägt, startet nach vierjähriger Restaurierungszeit erstmals beim Internationalen Klausenrennen-Memorial. Am Steuer der Schweizer Alain Menu, der sonst im Wettbewerbs-Astra für Opel um DTM-Punkte kämpft.
Von 1922 bis 1934 traf sich am Klausenpass, der die Kantone Uri und Glarus verbindet, alljährlich die internationale Rennfahrer-Elite. 1993 und 1998 wurde das Ereignis als Klausenrennen-Memorial wiederbelebt – mit großem Erfolg. Historische Rennwagen und Motorräder erinnern auf der 21,5 Kilometer langen Originalstrecke von Linthal zur Passhöhe an einen der bekanntesten und anspruchsvollsten Motorsportwettbewerbe Europas.
Neben dem spektakulären "Monster" gehen zwei weitere Opel Grand Prix-Renner aus den Jahren 1913 und 1914 an den Start. Fahrer sind DTM Profi Joachim Winkelhock und Richard Wiens, Opel-Händler aus Billerbeck (Niedersachsen). Mit dem 110 PS starken Rennwagen revolutionierte Opel 1913 die Antriebstechnologie: Ein Vierzylindermotor mit vier Litern Hubraum, 16 Ventilen und einer obenliegenden Nockenwelle mit Königswellenantrieb setzte damals neue Maßstäbe.
Das grüne 12,3-Liter-Fahrzeug aus der historischen Rüsselsheimer Werkssammlung basiert technisch auf dem Grand Prix-Wagen von 1913 und verfügt ebenfalls über dessen fortschrittliche Vierventiltechnik. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges gebaut, verschwand das Unikat im sicheren Keller. Der legendäre Opel-Werksfahrer Carl Jörns startete dann mit dem Boliden in den zwanziger Jahren bei zahlreichen Bergrennen sowie bei Rekordfahrten am Strand der dänischen Insel Fanö. Dabei hatten selbst renommierte Konkurrenten wie der spätere Geschwindigkeits-weltrekordler Malcolm Campbell das Nachsehen. Carl Jörns respektvoll: "Der Wagen muss wohl 250 Stundenkilometer schnell sein, ganz ausgefahren habe ich ihn nie."
280 Sport- und Rennwagen sowie 120 Rennmotorräder weist die Startliste des dritten Klausen-Memorials auf, die Fahrer haben 136 Kurven und 1237 Höhenmeter zu bewältigen. Weitere Höhepunkte beim Oldtimer-Treff in den Schweizer Alpen sind berühmte Grand-Prix-Fahrzeuge wie die Alfetta von Alfa Romeo, der Auto-Union-Typ C mit 16 Zylindern, der Bugatti Typ 51, der Mercedes-Benz W 154 und der Maserati 4 CL.
Opel beim Internationalen Klausenrennen-Memorial
"Das Monster" in den Schweizer Bergen

Alain Menu erweckt historischen 12,3-Liter-Vierzylinder-Rennwagen wieder zum Leben
Rüsselsheim/Linthal. 12,3 Liter Hubraum, verteilt auf vier Zylinder: Die Urgewalt des Opel Renn-Giganten aus dem Jahr 1914 wird am Wochenende (21./22. September) in den Schweizer Bergen wieder zum Leben erweckt. Der 260 PS starke, grünlackierte Bolide, der den ehrfürchtigen Beinamen "Das Monster" trägt, startet nach vierjähriger Restaurierungszeit erstmals beim Internationalen Klausenrennen-Memorial. Am Steuer der Schweizer Alain Menu, der sonst im Wettbewerbs-Astra für Opel um DTM-Punkte kämpft.
Von 1922 bis 1934 traf sich am Klausenpass, der die Kantone Uri und Glarus verbindet, alljährlich die internationale Rennfahrer-Elite. 1993 und 1998 wurde das Ereignis als Klausenrennen-Memorial wiederbelebt – mit großem Erfolg. Historische Rennwagen und Motorräder erinnern auf der 21,5 Kilometer langen Originalstrecke von Linthal zur Passhöhe an einen der bekanntesten und anspruchsvollsten Motorsportwettbewerbe Europas.
Neben dem spektakulären "Monster" gehen zwei weitere Opel Grand Prix-Renner aus den Jahren 1913 und 1914 an den Start. Fahrer sind DTM Profi Joachim Winkelhock und Richard Wiens, Opel-Händler aus Billerbeck (Niedersachsen). Mit dem 110 PS starken Rennwagen revolutionierte Opel 1913 die Antriebstechnologie: Ein Vierzylindermotor mit vier Litern Hubraum, 16 Ventilen und einer obenliegenden Nockenwelle mit Königswellenantrieb setzte damals neue Maßstäbe.
Das grüne 12,3-Liter-Fahrzeug aus der historischen Rüsselsheimer Werkssammlung basiert technisch auf dem Grand Prix-Wagen von 1913 und verfügt ebenfalls über dessen fortschrittliche Vierventiltechnik. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges gebaut, verschwand das Unikat im sicheren Keller. Der legendäre Opel-Werksfahrer Carl Jörns startete dann mit dem Boliden in den zwanziger Jahren bei zahlreichen Bergrennen sowie bei Rekordfahrten am Strand der dänischen Insel Fanö. Dabei hatten selbst renommierte Konkurrenten wie der spätere Geschwindigkeits-weltrekordler Malcolm Campbell das Nachsehen. Carl Jörns respektvoll: "Der Wagen muss wohl 250 Stundenkilometer schnell sein, ganz ausgefahren habe ich ihn nie."
280 Sport- und Rennwagen sowie 120 Rennmotorräder weist die Startliste des dritten Klausen-Memorials auf, die Fahrer haben 136 Kurven und 1237 Höhenmeter zu bewältigen. Weitere Höhepunkte beim Oldtimer-Treff in den Schweizer Alpen sind berühmte Grand-Prix-Fahrzeuge wie die Alfetta von Alfa Romeo, der Auto-Union-Typ C mit 16 Zylindern, der Bugatti Typ 51, der Mercedes-Benz W 154 und der Maserati 4 CL.




