Vom „Urknall“ zum Welterfolg – Opel-Jubiläen 2008

27. Dezember 2007   
Vom „Urknall“ zum Welterfolg – Opel-Jubiläen 2008 



Wegweisende Modelle der Opel-Entwicklungsgeschichte feiern runden Geburtstag
  

Rüsselsheim.  2008 ist für General Motors ein ganz besonderes Jahr – der Konzern wird 100 Jahre alt. Einen nicht unwesentlichen Beitrag zum Jubiläumsreigen der kommenden Monate leistet das Tochterunternehmen Opel mit den Geburtstagen vieler geschichts­trächtiger Modelle und Ereignisse.
 

Mit dem sprichwörtlichen aufsehenerregenden „Urknall“ startete Opel vor 80 Jahren sein „RAK“-Raketenprogramm: Nach geheimen Probeläufen erreicht Fritz von Opel am 23. Mai 1928 mit dem RAK 2 auf der Berliner Avus eine Spitzengeschwindigkeit von 238 km/h. Überhaupt ist 1928 für Opel ein tempo -und ereignisreiches Jahr: Der Belgier Léon Vanderstuyft fährt bei Paris auf einem Opel-Steherfahrrad mit 122,771 km/h einen neuen Weltrekord. Ein weiterer Erfolg auf zwei Rädern ist die von ihrem avantgardistischen Design geprägte Motoclub 500. Bei Fahrkomfort, Federung und Leistung setzt das „Automobil auf einer Spur“ neue Maßstäbe. Außerdem stellt Opel auf der Berliner Automobilausstellung das neue Luxus-Spitzenmodell, den Opel Regent mit Achtzylinder-Reihenmotor vor. Erstmals mit hydraulischer, servounterstützter  Vierradbremse.
 

1938 – zehn Jahre später – hat der Opel Kapitän als letztes vor dem Zweiten Weltkrieg konstruiertes Opel-Modell seine Premiere. Insgesamt verlassen 25.374 Exemplare die Rüsselsheimer Hallen. Fünfzigjähriges Jubiläum feiert der Opel Panorama-Kapitän, wegen seiner charakteristisch geformten Heckleuchten auch Schlüsselloch-Kapitän genannt. Mit zeitgenössischen Panoramafenstern rollt er 1958 das erste Mal vom Band. 
 

Unvergessen in der Modellgeschichte: ist auch der Opel GT. Mit dem Slogan „Nur Fliegen ist schöner“ wird er weltbekannt und ein Riesenerfolg auch in Übersee. Kaum zu glauben,

dass er 2008 schon seinen 40. Geburtstag begeht. Jubilare, die vor 30 Jahren an die Öffentlichkeit traten sind Opel Commodore C, Senator A sowie Monza A als zweitürige Coupé-Version. Ein komplett neues Marktsegment betritt Opel in Deutschland 1983 mit dem Corsa – und hat bahnbrechenden Erfolg. Der Corsa wird in 25 Jahren und mittlerweile vier Modellgenerationen zum Welthit.

Panorama und Pastell

19. September 2007  
Panorama und Pastell 



50 Jahre Rekord P1: Erfolgsmodelle kehren zum Jubiläum nach Rüsselsheim zurück
  

Rüsselsheim.  Vor 50 Jahren feierte der Opel Olympia Rekord P1 auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt seine Premiere. Vor allem sein Design begeisterte Besucher und Fachpresse. Noch während der diesjährigen IAA stellen Mitglieder der Alt-Opel-Interessengemeinschaft am Samstag (22.) rund 40 dieser mit viel Liebe gepflegter Veteranen in Rüsselsheim vor. Am Vormittag werden die Fahrerteams an einer Werksführung teilnehmen und danach mit ihren Liebhaberstücken die Opel-Oldtimerwerkstatt kennnenlernen. Um 13.20 Uhr geht die Fahrt im Konvoi durch das Hauptportal zum Bahnhofsvorplatz. Dort präsentieren sich die Erfolgsmodelle von damals der Öffentlichkeit bis gegen 14.30 Uhr. 

Neuheiten wie zarte Pastelltöne, mutige Zweifarblackierungen, die innovative Panorama-Windschutzscheibe oder das Fahrwerk mit erstmals progressiver Federung machten den Rekord P1 zu einem Riesenerfolg im In- und Ausland. Bis zu seiner Ablösung durch den P2 im August 1960 baute Opel rund 800.000 Fahrzeuge, 447.000 davon wurden exportiert.

„Traumwagen für jedermann“

2. August 2007   

„Traumwagen für jedermann“



Der Opel Olympia Rekord P1 wird 50 Jahre alt
  

Rüsselsheim.  Mitte der 50er Jahre nimmt das deutsche Wirtschaftswunder Fahrt auf: Der brummende Wirtschaftsmotor ist überall zu spüren, natürlich auch in der Autoindustrie. Das Verkehrsaufkommen nimmt stark zu; 1957 wird die Geschwindigkeit in Ortschaften auf 50 km/h begrenzt. Und ein bis heute meist ungeliebter Weggefährte kreuzt zum ersten Mal den Weg der Autofahrer: Die ersten Radarfallen verrichten stoisch ihren Dienst. Noch mehr Aufmerksamkeit, allerdings in ungleich angenehmerer Weise, erregt vor genau einem halben Jahrhundert ein neues Mittelklasse-Modell aus Rüsselsheim: der Opel Olympia Rekord P1.
 

Vollsicht-Panorama-Windschutzscheibe und progressive Federung
 

Seine Premiere feiert der „Neue“ auf der Internationalen Automobilausstellung Frankfurt 1957. Vor allem sein Design begeistert Besucher wie Fachpresse gleichermaßen. Geschickt haben die Opel-Designer bei ihrem neuen Mittelklasse-Modell amerikanische Stilelemente mit europäischen Dimensionen kombiniert. Der Olympia Rekord – intern P1 genannt („P“ für Panorama) – präsentiert sich als durchgestyltes und perfekt dem Zeitgeist angepasstes Fahrzeug. Die neuartige Panorama-Windschutzscheibe, die weit in die Seitenpartie hineinragt, gibt dem Opel den gewissen Chic amerikanischer Lebensart, die in den Nachkriegsjahren auch die Deutschen begeistert. Mit zarten Pastelltönen, mutigen Zweifarbenlackierungen und einer außergewöhnlichen Mischung aus Eleganz und Zweckmäßigkeit trifft Opel auf die Begeisterung der Kundschaft. Der Neuling wird als „Traumwagen für jedermann“ gefeiert.
 

6.385 Mark für den Olympia Rekord P1 mit 45 PS starkem 1,5‑Liter-Motor sind Ende der 50er Jahre ein höchst attraktives Angebot. 
 

Eleganz, Harmonie und Wirtschaftlichkeit
 

Die Erfolgskomponenten des zunächst als Zweitürer angebotenen Olympia Rekord P1 sind die selbsttragende Ganzstahl-Karosserie, der bewährte Vierzylinder-Grauguss-Motor, der die Limousine bei Bedarf auf beachtliche 125 km/h Höchstgeschwindigkeit beschleunigt, und die von den Kunden so geschätzte Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit, zu der auch der günstige Kraftstoffverbrauch von 8,6 Litern auf 100 Kilometer beiträgt. Absolut neu sind neben dem wegweisenden Design die Ausstattung und das Fahrwerk mit erstmals progressiver Federung. Dies trägt, kombiniert mit seiner breiten Spur und dem tiefen Schwerpunkt, zum hohen Fahrkomfort und der aktiven Sicherheit des Olympia Rekord P1 bei. Im Innenraum dominieren – Opel-typisch – Ergonomie und Komfort, womit sich der P1 auf Kapitän-Niveau bewegt. Einen besonderen Fortschritt stellen die aus Sicherheits­gründen versenkt angebrachten Bedienknöpfe und der neuartige Instrumententräger mit Trommel-Tachometer dar. Bei ihm wandert die Geschwindigkeitsanzeige als farbiger Balken über die waagerechte Skala.
 

Begeistert die Öffentlichkeit insbesondere das Äußere des P1, so steckt doch viel mehr unter dem schön geformten Blech als nur Eleganz und Harmonie: Die fahrgünstig niedrige Bauweise, die windschlüpfig-glatten Flächen, die weit gewölbte Panoramascheibe, die viel Licht in das Wageninnere lässt, und – nicht zu übersehen – die großen Blinkleuchten, die auch zur Seite strahlen, sind vor allem von Funktionalität und Sicherheit geprägt. Ein Beispiel: Die Windschutzscheibe bietet durch ihre bogenförmige Wölbung eine 92-prozentige Rundumsicht, so dass man das Verkehrsgeschehen gut überblicken kann. Auf diese Weise verbindet die gut durchdachte Form Ästhetik mit praktischem Sinn und hohem Nutzen.
 

Olympia Rekord CarAVan und Schnell-Lieferwagen  

Besonders dieser Nutzwert kommt auch bei den vielen vom „Basis-P1“ abgeleiteten Modellversionen zum Vorschein. So ist bereits der ab Oktober 1957 lieferbare CarAVan eine kleine Sensation für sich. Mit seinen elegant schräg gestellten Seitenfenstern trägt er wesentlich dazu bei, dass nach dem Erfolg der „Station Cars“ in den USA auch in Deutschland die praktischen Vielzweckwagen gesellschaftsfähig werden. Großes Plus beim neuen Modell: die um fast 20 Zentimeter verlängerte Ladefläche und die neue nach oben schwenkbare Hecktür, die bei der Konkurrenz schon bald viele Nachahmer findet.


Damit bietet der Kombi ein Maximum an Raum; die Höchstzuladung beträgt 555 Kilo­gramm – beachtlich für ein Fahrzeug, das fahrtechnisch ein ausgesprochener Personen­wagen ist. Auf diese Weise dient der CarAVan als zweckmäßiger Transporter im Geschäft genauso wie als PKW, der Bequemlichkeit und Komfort für die ganze Familie bietet. Auf Basis des CarAVan wird auch wieder der aufgrund seines hohen Praxiswerts beliebte Schnell-Lieferwagen angeboten. 
 

Vom Heimatmarkt zum US-Exportschlager
 

Der Rekord des Jahres 1957 soll aber noch aus anderen Gründen zum Meilenstein in der Rüsselsheimer Modellpalette werden: Mit seinem außergewöhnlichen Design und den vielen positiven Eigenschaften schafft er den Sprung über den großen Teich auf den anspruchsvollen amerikanischen Markt. Den dortigen Vertrieb und Service übernehmen die Buick-Händler. Schon bald rollt der Millionste Opel-Exportwagen von den Rüsselsheimer Bändern – ebenfalls ein P-Rekord.
 

Ab 1959 rundet der generalüberholte P1 als Viertürer das Angebot ab. Er ist wahlweise mit 1,5‑Liter-Vierzylinder-Kurzhubmotor und 50 PS Leistung oder mit dem daraus entwickelten 1,7‑Liter-Motor lieferbar. Durch die Vergrößerung des Hubraumes von
1.488 auf 1.680 Kubikzentimeter erreicht dieser sogar 55 PS, die dem Besitzer über 130 km/h Höchstgeschwindigkeit bescheren.  

Derart breit aufgestellt, wird der P1 zu einem Erfolgsmodell. Bis zu seiner Ablösung durch den P2 im August 1960 baut Opel rund 800.000 Olympia Rekord, von denen 447.000 exportiert werden. Auf diese Weise wird der mittlerweile legendäre P1 sowohl im In- als auch im Ausland zum Verkaufsschlager und geht in die Geschichtsbücher der Opel-Entwicklung ein. 2003 wird ihm schließlich noch eine besondere Ehre zuteil: Der P1 ziert eine Wohlfahrtsmarke zu Gunsten sozialer Projekte. Feierlich nimmt der damalige Bundespräsident Johannes Rau im Schloss Bellevue die Erstdrucke der Briefmarke aus den Händen von Finanzminister Hans Eichel entgegen – mit dabei ein Olympia Rekord aus der Opel Classic-Sammlung.

Opel Rekord P1 und Astra GTC – 50 Jahre Traumwagen mit Rundumsicht

2. August 2007  

Opel Rekord P1 und Astra GTC – 50 Jahre Traumwagen mit Rundumsicht

 


·         1957: Premiere für Panorama-Windschutzscheibe im Olympia Rekord
·         Heute: Comeback mit neuesten Sicherheitsstandards im Astra GTC  

Rüsselsheim.  Mitte der 50er Jahre: Das deutsche Wirtschaftswunder nimmt Fahrt auf, die Industrie brummt – und mit ihr die Automobilproduktion. Vor genau einem halben Jahrhundert, 1957, hat ein neues Mittelklasse-Modell der Rüsselsheimer Autoschmiede Opel auf der IAA in Frankfurt Premiere: der Opel Olympia Rekord P1. Aufsehen erregt insbesondere sein durchgestyltes und perfekt dem Zeitgeist angepasstes Design – in Verbindung mit Wohlfühl- und Sicherheitselementen wie der neuartigen Panorama-Windschutzscheibe. Schon damals beweist Opel damit seine Kernkompetenz bei der Entwicklung innovativer „Rundumsicht-Lösungen“. Heute, rund 50 Jahre später, feiert die außergewöhnliche, von Grund auf weiterentwickelte Scheibe ihr vielbeachtetes Comeback – als exklusive Weltneuheit im Opel Astra GTC. 

Olympia Rekord P1 – Sicherheit gepaart mit Eleganz und Harmonie
 

Begeistert beim Opel Olympia Rekord P1 vor allem das Äußere, so steckt doch viel mehr unter dem schön geformten Blech als nur Eleganz und Harmonie: Die fahrgünstig niedrige Bauweise, die windschlüpfig-glatten Flächen und insbesondere die weit gewölbte Panoramascheibe, die viel Licht in das Wageninnere lässt, sind von Funktionalität und Sicherheit geprägt. So bietet die Windschutzscheibe durch ihre bogenförmige Wölbung eine 92-prozentige Rundumsicht, so dass man das Verkehrsgeschehen stets gut über­blicken kann. Auf diese Weise verbindet Opel bereits damals gut durchdachte Form mit praktischem Sinn und hohem Nutzen. Zugleich gibt die weit in die Seiten­partie hineinragende Scheibe dem Opel den gewissen Chic amerikanischer Lebensart, die in den Nachkriegsjahren auch die Deutschen begeistert und den Olympia Rekord zum Verkaufsschlager im In- und Ausland macht.

In drei Jahren Bauzeit entscheiden sich fast 800.000 Käufer für das aus der Masse der Mittelklassewagen herausragende Modell.
 

Astra GTC Panorama – Nur Fliegen ist schöner
 

Schon vor 50 Jahren vermittelte diese Rundumsicht ein einzigartiges, unvergleichliches Fahrgefühl. Heute erfährt die Innovation von damals im Astra GTC ihre Wiederbelebung – neu interpretiert und auf dem höchsten Stand der Technik. Die aktuelle, rund 1,8 Quadratmeter große Panorama-Windschutzscheibe reicht vom Ende der Motorhaube über den Kopf von Fahrer und Beifahrer hinweg bis zur Mitte des Fahrzeugdaches.
Weil im Gegensatz zu konventionellen Glasdachlösungen kein Querholm die Sicht beeinträchtigt, genießen „Pilot“ und „Co-Pilot“ sowie die „Passagiere“ im Fond einen ungehinderten Ausblick ähnlich wie aus der Kanzel eines Sportflugzeugs. So werden insbesondere Fahrten über Land oder nachts durch eine hell erleuchtete Großstadt zum Erlebnis.
 


Auch heute besitzt der Insassenschutz oberste Priorität: Die stabile Panorama-Scheibe ist aus 5,5 Millimeter dickem Verbundsicherheitsglas. Angesichts einer zusätzlichen Folie kann die Scheibe selbst bei einem schweren Aufprall weder zersplittern noch gefährlich in den Innenraum dringen
. Dieselbe Folie übernimmt in der leicht grün getönten Panorama-Scheibe aus so genanntem Solar-Protect-Glas auch die Rolle einer Wärme absorbierenden Schicht. Dazu kommt das zum Patent angemeldete Beschattungssystem: Die mit einem Drehgriff stufenlos einstellbaren Sonnenblenden verschwinden in geöffnetem Zustand unsichtbar unter dem hinteren Dachelement. Auf diese Weise empfinden die Passagiere im Astra GTC ein Fahrerlebnis von Offenheit und Freiheit, das in dieser Klasse seinesgleichen sucht.

Opel-Rallye-Legende feiert 25-jähriges WM-Jubiläum

30. Juli 2007  
Opel-Rallye-Legende feiert 25-jähriges WM-Jubiläum 

 


Weltmeister 1982, Christian Geistdörfer, bei Oldtimer-Grand-Prix am Nürburgring

Rüsselsheim/Nürburgring.  Vom 10. bis 12. August lädt der AvD wieder zum Oldtimer-Grand-Prix auf den Nürburgring. Die Zuschauer können sich dabei auf ein Stück lebendige Motorsportgeschichte freuen; mittlerweile geht der Oldtimer-Grand-Prix bereits in seine 35. Runde – und Opel ist mit vielen Fahrzeugen dabei. Ebenso wird Christian Geistdörfer, Gewinner der Rallye-WM 1982 als Kopilot von Walter Röhrl auf einem Opel Ascona 400, vor Ort sein. Der 54-Jährige steht das ganze Grand-Prix-Wochenende für Interviews und Autogramme zur Verfügung. Er war der jüngste Copilot, der je einen WM-Lauf gewann, Insgesamt 13 WM- sowie vier Rallye Monte Carlo-Siege feierte Geistdörfer in seiner 15-jährigen Motorsportkarriere . 

Opel präsentiert neben dem Ascona 400 elf weitere Motorsportlegenden, zum Beispiel den Rennwagen von 1903, den Grand-Prix-Rennwagen von 1913 und Manuel Reuters ITC-Weltmeisterschafts-Calibra von 1996.
 

Im Opel-Zelt im Fahrerlager oberhalb der NGK-Schikane wird prominenter Besuch erwartet, darunter die Schauspieler Rolf Zacher und Norbert Heisterkamp. Beide präsentieren gemeinsam mit den Motorsportlern Manuel Reuter, Jochen Berger und dem mehrfachen Berg-Europameister Dr. Helmut Mander am Samstag ab 11.15 Uhr und am Sonntag ab 14.30 Uhr bei Demonstrationsläufen auf der Grand Prix-Strecke ein Stück lebendiger Opel-Motorsport-Geschichte. Mit dabei die Freunde des Opel 400er Clubs und ihre perfekt restaurierten Ascona und Manta 400 sowie erstmals der Lotus Omega / Evo 500 Club mit seinen PS-starken Boliden.


Rallye-WM 1982: Ascona 400 schreibt Motorsportgeschichte
 

Mit dem Ascona 400 schaffte Geistdörfer als Kopilot von Walter Röhrl vor genau 25 Jahren das, was niemand vorher für möglich gehalten hatte: den Gesamtsieg auf einem Fahrzeug, das sich in einem fast übermächtigen Mitbewerberfeld gegenüber sah.
 

Vorteile des Opel-Rallyewagens waren seine Zuverlässigkeit, sein Gewicht – es konnte auf knapp 1.000 Kilogramm gedrückt werden – und sein auf 260 PS gestärktes Triebwerk. Dennoch musste sich der Ascona 400 gegen hochentwickelte Konkurrenten wie den Audi Quattro erst noch behaupten. 
 

Perfekt vorbereitet gelang Geistdörfer und Röhrl mit dem Rothmans-Opel-Rallye-Team der Auftakt. Im Ziel in Monaco feierten sie ihren ersten Triumph der WM-Saison 1982 und legten damit den Grundstein zum WM-Titel. 
 

Auf dramatische Weise unterbrochen wurde die Erfolgsserie in Portugal: Eine defekte Lenkung machte aus einer Kurve eine Gerade. Mit Tempo 140 km/h fuhren Röhrl und Geistdörfer geradeaus, überschlugen sich mehrere Male, doch beide blieben glücklicherweise unverletzt.
 

Viele Läufe später war das Rennen um die Titelkrone 1982 nach wie vor offen. Paroli bot den Opel-Piloten vor allem das Damenteam Mouton/Pons, das mit Vierradantrieb unterwegs war. In Brasilien kamen Michèle Mouton und Fabrizia Pons vor den beiden Deutschen ins Ziel, die Weltmeisterschaft entwickelte sich zu einem wahren Thriller. An der afrikanischen Elfenbeinküste, dem vorletzten Rennen der Saison, fiel die Entscheidung in einem „Herzschlagfinale“. Nach 5.000 Kilometern durch den Busch erreichten nur sechs Mannschaften das Ziel. Walter Röhrl und Christian Geistdörfer kamen als Erste in Abidjan an. Damit war die Sensation perfekt: Die beiden Opel-Piloten waren nach dem elften von zwölf Läufen Weltmeister.
 

Prominenz im Opel-Oldtimer unterwegs

18. Juli 2007   
Prominenz im Opel-Oldtimer unterwegs 



Klassiker „2.000 Kilometer durch Deutschland“ mit Start und Ziel in Mönchengladbach
  

Rüsselsheim.  Bei der 19. Neuauflage des Oldtimer-Klassikers „2.000 Kilometer durch Deutschland“ vom 21. bis 29. Juli sind wieder prominente Fahrer am Steuer eines Opel-Oldtimers dabei. So zum Beispiel der Innen- und Sportminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Ingo Wolf, die Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie von NRW, Christa Thoben, sowie der Minister für Landesentwicklung und Verkehr von Sachsen-Anhalt, Dr. Karl-Heinz Daehre. Ihre Teilnahme zugesagt haben auch Jacqueline Kräge, Staatssekretärin im Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, der Staatssekretär im Hessischen Justizministerium, Dr. Thomas Schäfer, sowie der Staatssekretär Klaus-Peter Güttler aus dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Darüber hinaus sitzen die Bürgermeisterin von Nidda, Lucia Puttrich, sowie der ehemalige Bob-Weltmeister und heutige Bundestrainer Wolfgang Hoppe hinter dem Steuer. 
 

Unterwegs sind die Prominenten mit einem perfekt restaurierten Rekord C Cabriolet von 1967 mit der Startnummer 118. Auf Basis der zweitürigen Rekord C Limousine wurden Ende der 60-er Jahre rund 50 dieser klassisch eleganten Cabriolets bei dem traditionsreichen Kölner Karosserieschneider Deutsch gebaut. Heute sind nur noch eine Handvoll davon bekannt. 
 

Die Zuverlässigkeitsfahrt „2.000 Kilometer durch Deutschland“ fand erstmals 1933 statt. Seit 1989 gibt es die Neuauflage dieser Dauerprüfungsfahrt – sie ist heute der mit Ab­stand größte und spektakulärste Langstreckenklassiker für Oldtimer in Deutschland. Start- und Zielort ist auch in diesem Jahr Mönchengladbach. Von hier aus geht das Rennen über 2.280 Kilometer in sieben Tagen durch neun Bundesländer.

Mit Opel-Fahrzeugen zum Rettungseinsatz

18. Juni 2007  

Mit Opel-Fahrzeugen zum Rettungseinsatz



Kraftfahrverband Deutscher Ärzte feiert hundertjähriges Jubiläum  

Rüsselsheim/Frankfurt.  Tag für Tag retten die Ärzte des Kraftfahrverbands Deutscher Aerzte (KVDA), mit ihren mobilen Einsatzfahrzeugen Leben – und dies nun schon seit 100 Jahren. Im Jahre 1907 wurde in Berlin der KVDA gegründet. Damit ist er einer der ältesten Kraftfahrverbände Deutschlands. Am vergangenen Wochenende feierten die Mitglieder in Frankfurt Jubiläum – und waren sich auch der Anfänge vor 100 Jahren bewusst. Bereits damals war Opel an entscheidender Stelle mit dabei.
 


Die Rüsselsheimer nämlich legten mit ihrem „Doktorwagen“ sozusagen den Grundstein für die Mobilität der Ärzte. Speziell auf die Bedürfnisse der Berufsgruppe zugeschnitten, war es vielen Ärzten nun möglich, schnell zu ihren Patienten zu kommen. „Und das Engagement von Opel im mobilen Rettungssektor hat sich von diesem Zeitpunkt an durch die Jahrzehnte hindurch bis zur Gegenwart fortgesetzt – mit Sonderfahrzeugen, die immer an den Anforderungen der Zeit ausgerichtet waren“, betonte Thomas Owsianski,
Exekutiv-Direktor Vertrieb, Marketing und Aftersales Deutschland. Owsianski überbrachte dem KVDA die Opel-Glückwünsche zum runden Geburtstag und freute sich, dass die Rüsselsheimer als stets treuer Begleiter und Berater die Erfolgsgeschichte des Verbandes entscheidend mitgestalten konnten.

 

Bereits am Samstagmittag lud Oberbürgermeisterin Dr. Petra Roth zu einem Empfang im Kaisersaal des Frankfurter Römers. Der große Jubiläumsfestabend wurde mit vielen Ehrengästen im Senckenberg-Museum gefeiert, bevor sich die Delegierten am Sonntag zur 100. KVDA-Bundestagung im Marriott-Hotel zusammenfanden.


OSV: Individueller Umbau zum Spezialfahrzeug 


100 Jahre nach der Gründung des Verbandes sind Ärzte und Helfer natürlich in Rettungsfahrzeugen im Einsatz, die mit den Anfangsmodellen rein gar nichts mehr gemein haben. Was selbst vor nur wenigen Jahren noch als wegweisende Neuerung galt, ist heute selbstverständlich und gehört zur Basisausstattung eines jeden Rettungsfahrzeugs. Hierfür ist die Opel-Tochter OSV (Opel Special Vehicles) zuständig. Individuell baut das Unternehmen für jeden seiner Kunden die „Normal“-Versionen um und rüstet sie an den speziellen Bedürfnissen aus. Opel Astra, Zafira und Vivaro sind hier nur einige Beispiele für Modelle, die aktuell im Dienste der Lebensrettung stehen. Und auch die neueste Entwicklung der Rüsselsheimer, der Opel Antara, wird schon bald dank vielfältiger Umrüstungsmaßnahmen Fahrt im Rettungswesen aufnehmen.

„Here comes the sun“ – Sommerfeeling durch die Jahrzehnte

13. Juni 2007   

„Here comes the sun“ – Sommerfeeling durch die Jahrzehnte



Historische Opel-Aufnahmen zeigen sonnige Impressionen aus längst vergangenen Tagen  

Rüsselsheim.  „Here comes the sun“ – gemäß dem Beatles-Klassiker von 1969 startet auch das Opel Classic Team in die heißen Monate und setzt seine elektronische Fotoreihe im Reigen der Jahreszeiten fort. Ob am holländischen Nordseestrand, an der Brücke von Mostar oder im Schatten der Akropolis – Opel präsentiert historische Aufnahmen aus den 50er, 60er und 70er Jahren. Die virtuelle Autofahrt quer durch Europa bringt ein Wiedersehen mit vielen Opel-Klassikern.
 

Ausstellung „100 Jahre Kaiserpreis“

12. Juni 2007  
Ausstellung „100 Jahre Kaiserpreis“  



Rückschau auf die Anfänge des Motorsports im Opel Forum Rüsselsheim
 

Rüsselsheim.  Am 14. Juni jährt sich das berühmte Auto-Rennen um den „Kaiserpreis“ zum hundertsten Mal. Bei der vom Kaiserlichen Automobil-Club organisierten internationalen Wettfahrt im Jahr 1907 erhielt der Opel-Test- und Werksrennfahrer Carl Jörns aus den Händen Kaiser Wilhelm II. den Ehrenpreis für den besten deutschen Wagen. Opel wurde daraufhin zum Hoflieferanten ernannt.
 

Das Unternehmen erinnert im Rahmen der Ausstellung „100 Jahre Kaiserpreis“ an das Ereignis. Auf der 125 Kilometer langen, strapaziösen Wettfahrt, die auf Schotterpisten durch den Taunus führte, waren fast alle renommierten europäischen Hersteller am Start. 
 

Im Mittelpunkt der Rückschau steht der fast ein Meter hohe, reich verzierte Siegerpokal aus der Königlich Preußischen Porzellanmanufaktur, der 1907 vom Kaiser persönlich überreicht wurde. Mit historischen Exponaten und großformatigen Bildern werden dem Besucher das spannende Renngeschehen und das Umfeld dieser Epoche näher gebracht.
Ausgestellt sind auch zwei Rennboliden aus dieser Zeit. Der ältere der beiden basiert auf einem Opel-Motorwagen 10/12 PS des Baujahres 1903. Mit einem solchen Fahrzeug hat Carl Jörns sein erstes Autorennen für Opel auf der Rennbahn in Frankfurt bestritten. Das zweite Auto ist ein original Grand Prix-Rennwagen, der letztmalig 1914 beim französischen Grand Prix in Lyon gefahren wurde. 

Beide Fahrzeuge haben Anfang Juni erfolgreich am Revival des Kaiserpreisrennens auf der historischen Rennstrecke rund um Bad Homburg teilgenommen.

Denkwürdiges Zusammentreffen beim Kaiserpreis-Rennen

4. Juni 2007   

Denkwürdiges Zusammentreffen beim Kaiserpreis-Rennen



Opel Grand Prix-Rennwagen–Drillinge erstmals seit 1914 wieder vereint  

Rüsselsheim.  Zu einem denkwürdigen Zusammentreffen kam es am Wochenende während der Neuauflage des legendären Kaiserpreis-Rennens von 1907 rund um Bad Homburg. Drei baugleiche Opel Grand Prix-Rennwagen von 1913/14 fuhren nach vielen Jahrzehnten wieder gemeinsam ein Rennen. Sie haben eine bewegte Geschichte hinter sich.
 

1914 meldet Opel für den Grand Prix im französischen Lyon gleich drei weiße Rennboliden an, gefahren von Carl Jörns, Emil Erndtmann und Franz Breckheimer. Erndtmann und Breckheimer scheiden in der zwölften Runde durch Unfall und technischen Defekt aus. Carl Jörns erringt in einer aufsehenerregenden Aufholjagd Platz zehn. Eines der Fahrzeuge wird zur Reparatur nach Rüsselsheim zurückgebracht; es ist heute noch in Firmenbesitz. Die beiden anderen werden zum nächsten Grand Prix verschifft, der im englischen  Brooklands  stattfindet.
 

Doch zur geplanten Revanche am 3. August kommt es nicht mehr, denn der erste Weltkrieg bricht aus und das deutsche Kaiserreich mobilisiert seine Truppen. Die bereits angereiste Opel-Mannschaft muss Hals über Kopf fliehen. Die beiden wertvollen Rennwagen werden beschlagnahmt und bleiben auf der Insel. Sie werden später  von englischen Fahrern eingesetzt und holen in den 20er Jahren in Brooklands, Yorkshire und London mehrere Siege.


1990 wird einer der Wagen von Richard Wiens erworben, einem renommierten deutschen Opel-Händler aus Billerbeck,  der es sich nicht nehmen ließ, den Wagen beim Kaiserpreis-Rennen selbst zu fahren. Der andere Bolide befindet sich noch heute noch in englischem Privatbesitz - sein Eigner John Bentley gewann am Wochenende in Bad Homburg den Concours d’ Elegance  als schönstes Auto der Veranstaltung. Wagen Nummer drei, der aus der werkseigenen Opel Classic-Sammlung stammende Grand Prix Rennwagen, wurde von Roland Schmucker gelenkt.
 


Weiterer Erfolg für die Rüsselsheimer Opel-Classic-Sammlung: In einem Rennwagen aus dem Jahr 1903 gewann das Team Alexander Petermann/Jens Cooper den ersten Platz in der Kategorie Nationenwertung Deutschland 1“

   

Opel beim Kaiserpreis 2007: 100 Jahre Motorsport

30. Mai 2007  

Opel beim Kaiserpreis 2007: 100 Jahre Motorsport



  • Zwei Fahrzeuge des Opel Classic-Rennstalls mit am Start
  • Auf 125 Kilometer langem Rundkurs durch den Taunus
  • 1907 gewinnt Carl Jörns auf Opel den Ehrenpreis für den besten deutschen Wagen
Rüsselsheim/Bad Homburg.  Vom 1. bis 3. Juni steht der Taunus im Zeichen des historischen Motorsports: Nach 100 Jahren findet das legendäre Kaiserpreis-Rennen seine Wiederholung. Opel ist dabei gleich mehrfach vertreten: Mit dem Rennwagen von 1903 und dem Grand-Prix-Rennwagen von 1913 treten zwei Oldtimer des Opel Classic-Bereichs an; insgesamt nehmen sechs Mannschaften auf Klassikern der Rüsselsheimer Autoschmiede am Wettkampf teil. Der eigentliche Startschuss fällt am 2. Juni um 9.30 Uhr am Kloster Thron nahe Wertheim/Taunus. Von dort geht es auf einem 125 Kilometer langen Rundkurs über Hügel und Täler quer durch den Taunus bis nach Bad Homburg.  

Die historischen Zeugen des Automobilbaus stellen sich das ganze Wochenende über dem Publikum zur Schau. Bereits am Freitag (1.) startet der Tross um 9.30 Uhr in der Brunnenallee von Bad Homburg zur „Ausfahrt durch Hessen“. Nach Stationen in Köppern, Wehrheim, Neu-Anspach und weiteren Zwischenstopps kommen die Fahrer am frühen Nachmittag wieder in Bad Homburg an, wo sie sich ab etwa 15 Uhr zum Nationenfahrerlager in der Fußgängerzone aufstellen. Hier und bei der technischen Abnahme mit Wiegen der Fahrzeuge ab 16 Uhr vor dem Kurhaus können die Klassiker des Rennsports noch einmal genauer unter die Lupe genommen werden. 
 

Als einer der Ältesten im Teilnehmerfeld stellt sich der 1,9 Liter-Opel-Rennwagen von 1903 der Herausforderung. Das Gefährt mit der Startnummer 5 erreicht mit seinem Vierzylinder-Motor bei 2.500 Umdrehungen pro Minute mehr als 70 km/h. Mit der Nummer 26 will der zweite Opel Classic-Wagen den Konkurrenten die Rücklichter zeigen. Der Grand-Prix-Rennwagen Baujahr 1913 erreicht mit seinen 110 PS aus 4,5 Litern Hubraum beachtliche 170 km/h Spitze.
 Punkt 8 Uhr fällt dann am Samstag, 2. Juni, der Schuss zum Vorstart im Bad Homburger Kurpark. Die eigentliche Gleichmäßigkeitsfahrt beginnt um 9.30 Uhr am Kloster Thron. Nun heißt es, den Taunus-Rundkurs zu bezwingen, bevor die Wettkämpfer gegen 15.30 Uhr wieder zurück am Landgrafenschloss in Bad Homburg erwartet werden. 

Steht auch der Spaß am automobilen Erlebnis aus den Kindertagen des Motorsports klar im Vordergrund, so sollen die Sieger bei der Wiederholung des Kaiserpreis-Rennens doch auch prämiert werden. Dazu bilden die Teilnehmer am Sonntagvormittag ab 10 Uhr im Kurpark den „Concours d’Elegance“. 

Opel-Ausstellung in Bad Homburg: Reich bebilderte Vergangenheit zu erleben 

Wer noch mehr über den eigentlichen Kaiserpreis von 1907 wissen will, dem sei während dieser Tage ein Besuch der Opel-Ausstellung „100 Jahre Kaiserpreis“ in Bad Homburg, „Central Garage“, Niederstedter Weg 5, empfohlen. Im Mittelpunkt der Rückschau
steht neben den beiden Rennwagen der 100 Jahre alte, fast ein Meter hohe, reich verzierte Pokal aus der Königlich Preußischen Porzellanmanufaktur – der 1907 vom Kaiser persönlich überreichte Ehrenpreis mit dem Konterfei von Willhelm II.

Siebte Auflage des Oldtimertreffens

19. März 2007  
Siebte Auflage des Oldtimertreffens  



Am 24. Juni werden an den Opelvillen wieder mehr als 1.000 Fahrzeuge erwartet
  

Rüsselsheim.  In diesem Jahr geht das Rüsselsheimer Klassikertreffen bereits in seine siebte Runde. Am Sonntag, 24. Juni, von 10 bis 16 Uhr, sind die Opelvillen und der angrenzende Stadtpark wieder Treffpunkt von Oldtimer-Fans aus ganz Deutschland. Gemeinsam mit der Stadt Rüsselsheim lädt die Adam Opel GmbH Besitzer und Liebhaber historischer Fahrzeuge bis Baujahr 1980 ein, den Tag in stilvollem Ambiente zwischen geschichtsträchtigem Chrom und Blech zu verbringen.
 

Im vergangenen Jahr brach das Treffen, das für Fahrzeuge aller Marken offen steht, sämtliche Rekorde: Mehr als 8.000 Besucher wollten rund 1.150 historische Fahrzeuge sehen. Klar, dass die Verantwortlichen dies 2007 noch überbieten wollen. Zur Premiere im Jahr 2001 präsentierten sich 200 Autos, Motorräder und Traktoren den etwa 2.000 Zuschauern. Seitdem hat sich das Klassikertreffen zu einem Oldtimer-Highlight entwickelt, das mittlerweile weit über die Grenzen des Rhein-Main-Gebiets hinaus bekannt ist. Teilnahme und Eintritt sind weiterhin frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nichts wie raus in den Autofrühling

14. März 2007  
Nichts wie raus in den Autofrühling 



Rüsselsheim.  Nach dem großen Erfolg der elektronischen Fotoausstellung „Nostalgie in Eis und Schnee“ präsentiert das Opel Classic Team der Jahreszeit gemäß erneut eine Palette historischer Produktfotografien aus den 50er bis 70er Jahren. Vom Blütentraum über Rheinromantik bis zu Impressionen aus Italien reicht der Bilderbogen dieser Epoche. Ihren Auftritt im Autofrühling haben Olympia, Rekord, Kapitän und weitere Opel-Klassiker.
 

Die Bildauswahl rückt aber nicht nur die Oldtimer in den Vordergrund. Vielmehr wird auch ein Teil des Lebensgefühls dieser Zeit spürbar – und natürlich die Freude am Automobil.

Auszubildende lassen Prunkstück neu entstehen

20. Februar 2007
Auszubildende lassen Prunkstück neu entstehen 



Ausstellung des aufwändig restaurierten Flugmotors von 1916 im Opel-Forum  

Rüsselsheim.  Die Geschichte des technischen Fortschritts ist eng mit der Geschichte von Opel verbunden. Ob Fahrräder oder Autos – immer war das Rüsselsheimer Unternehmen vorne mit dabei. Was viele vergessen haben: Auch Flugmotoren gehörten zeitweilig zum Produktionsprogramm. Vor fast 100 Jahren bewegte sich Opel mit dem Bau solcher Triebwerke auf neuem Terrain. 1916 fertigten die Rüsselsheimer in Lizenz den Argus-Sechszylinder Typ „A.S. III. O.“ – der unter anderem in den Doppeldecker Hawa CL IIIa eingebaut wurde. Frisch restauriert kann das Antriebsaggregat von damals nun wieder in Augenschein genommen werden. Ab dem 20. Februar 2007 wird es werktags zwischen 7.30 und 18 Uhr im Rüsselsheimer Opel-Forum zu sehen sein.
 

Die guten Beziehungen zur Familie des luftfahrtbegeisterten Großherzogs von Hessen brachten Opel 1911 den Auftrag zur Herstellung des ersten Flugmotors ein. Nur wenige Jahre später baute das Unternehmen den 200 PS starken, 314 Kilogramm schweren „A.S. III. O.“, wobei A.S. für Argus und O. für Opel steht. Sechs Zylinder brachten das Triebwerk auf 1.470 Umdrehungen pro Minute und der aus fein gemasertem Holz nachgebaute Propeller, mit rund 2,5 Metern Länge, verlieh dem Triebwerk ein imposantes Aussehen. Insgesamt werden mehr als 6.000 Flugmotoren in den Rüsselsheimer Werkshallen gebaut.
 

Um aus der schon im Werksbesitz befindlichen unansehnlichen Technikruine wieder das blitzende Prunkstück von damals zu machen, war harte Arbeit nötig. In vielen Einzelschritten zerlegten die Azubis der Technischen Berufsausbildung der Adam Opel GmbH den Motor in seine Einzelteile, reinigten und schliffen sie und bauten Teile wie zum Beispiel die Zündkerzen nach. Im Anschluss wurden sämtliche Teile poliert, lackiert und zum Teil verzinkt – für die Auszubildenden in rund 1.400 Arbeitsstunden die Gelegenheit, Technikgeschichte hautnah zu erleben .

„Opel-Räder sind allen anderen weit voran“

14. Februar 2007  
Abschluss der Opel-Fahrrad-Ära vor 70 Jahren 

„Opel-Räder sind allen anderen weit voran“



 
Wichtiger Abschnitt in der Entwicklung des Rüsselsheimer Unternehmens  

Rüsselsheim.  Von der Nähmaschinenfabrik zum Automobilhersteller – doch halt, ein ent­scheidendes Kapitel in der langen und erfolgreichen Geschichte der Marke mit dem Blitz darf an dieser Stelle natürlich nicht fehlen: die Fahrradproduktion. Zwischen 1886 und 1937 verlassen in Rüsselsheim mehr als 2,6 Millionen Zweiräder die Opel-Hallen. Mitte der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts wird Opel sogar der Welt größter Fahrradproduzent – nicht zuletzt aufgrund der langjährigen Radsport-Erfolge, die mit den Markenrädern ein­gefahren werden konnten.
 

Rückblick: Auf einer Geschäftsreise nach Paris lernt Adam Opel 1884 das Hochrad kennen; sein ältester Sohn Carl vertieft sich in England in die Techniken der Fahrrad­produktion. Beide erkennen das Potenzial der neuartigen Fortbewegungsmittel für den zukünftigen Verkehr. Und so rollen bereits 1886 zuerst Hochräder, Ende 1887 dann die ersten Niederräder aus dem Rüsselsheimer Werk. Von da an geht es Schlag auf Schlag: 1888 weiht Opel die erste Fabrikhalle ein, die allein der Zweirad-Produktion vorbehalten ist. Im gleichen Jahr gewinnt Joseph Göbel auf einem Opel-Hochrad in Wien die Meister­schaft von Österreich. Doch dies ist nur der Anfang des steilen Aufstiegs der in Rüsselsheim produzierten Markenräder. Schon 1889 erringt August Lehr, der be­deutendste Rennfahrer der damaligen Zeit, auf einem Hochrad in London die „Meisterschaft der Welt“.
 

Zukunftsweisend und prestigeträchtig – der Radrennsport bei Opel 

Das Sportengagement macht das Unternehmen bekannt, berühmt wird es durch die Erfolge und Meisterschaften der fünf Opel-Söhne: Carl gewinnt 60 erste Preise, Wilhelm 70, Ludwig über 100 und Heinrich landet 150 Mal auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Erfolgreichster Opel-Fahrer ist Fritz mit über 180 ersten Plätzen. Einer seiner größten Triumphe ist der Sieg bei der 620 Kilometer langen Fernfahrt Basel-Cleve 1894. Weit über die Radrennszene hinaus ist der Name „Opel“ nun in aller Munde.
 

Die vielen Radsporterfolge kurbeln den Absatz kräftig an, beweisen sie doch die Stabilität und Verlässlichkeit der in Rüsselsheim hergestellten Räder. Das Ergebnis: Opel schwingt sich zum weltweit größten Zweirad-Produzenten Mitte der 20er Jahre des letzten Jahr­hunderts auf – 1927 vertreiben mehr als 15.000 Händler die beliebten Räder; nach Ein­führung des Fließbandes auf dem Höhepunkt der Produktion verlässt alle sieben Sekunden ein Rad die Fertigung. Werbeanzeigen mit den Mottos „Opel-Räder sind allen anderen weit voran!“ oder „Fahre Opel, dann wirst du Meister!“ zeugen schon Jahre zuvor vom Selbstbewusstsein für das eigene Produkt. Dass dies keineswegs übertrieben ist, zeigt einmal mehr der sensationelle Erfolg des belgischen Dauerfahrers Léon Vanderstuyft im Jahr 1928: Er legt auf der Autorennbahn von Montlhéry bei Paris im Windschatten seines motorisierten Schrittmachers Lehmann mit 122,771 Kilometer in der Stunde schier un­glaubliche Steherqualitäten an den Tag und bricht damit den bis dato bestehenden Weltrekord.
 

Doch schon zuvor, genauer: 1925, ergreift das Rüsselsheimer Unternehmen die Initiative, deutsche und ausländische Radrennfahrer starten zu lassen. Wo auch immer die Opel-Mannschaft erscheint, fährt sie an die Spitze. Ein bedeutendes Ereignis, das Opel mit den Rennmaschinen für sich entscheiden kann, ist die im August 1925 in Amsterdam ausge­tragene Steher-Weltmeisterschaft. Der Franzose Robert Grassin geht als überlegener Ge­winner hervor und erringt den höchsten Titel im Radsport. In ganz Europa eilt er mit seinem ZR III Rennrad von Sieg zu Sieg. Im Mai 1931 wird als erstes Radsportwettrennen seiner Art die von Opel veranstaltete internationale Deutschlandrundfahrt ausgetragen. Start und Ziel der 4.000 Kilometer langen Strecke: Rüsselsheim. Sämtliche Fahrer starten auf Opel ZR III-Rennmaschinen, so dass nur Leistung und Ausdauer über das Ergebnis entscheiden. Die Großveranstaltung gilt als das radsportliche Ereignis des Jahres; Millionen Zuschauer verfolgen die spannenden Wettkämpfe vom Straßenrand aus.
 

Die 1930er – Blütezeit und Ende einer Ära
 

Nach Einführung von Ballonreifen und verwindungssteifen Doppelrohr-Rahmen – ebenfalls Anfang der 30er Jahre – folgt 1936 als offizieller Ausstatter des Botendienstes im Olympischen Dorf in Berlin der letzte Höhepunkt in der Fahrrad-Ära von Opel. Ein Jahr später, 1937 – im Jahr des 75-jährigen Firmenjubiläums und rund 51 Jahre nach der Produktion des ersten Opel-Rades – endet dieses Kapitel der Mobilitätsgeschichte der Marke mit dem Blitz, das dazu beigetragen hat, den Namen „Opel“ in aller Welt bekannt und geachtet zu machen. Fortan konzentriert sich Europas größter Hersteller auf das Automobilgeschäft. Als letztes Fahrrad rollt am 15. Februar ein Rad der „Blau-Chrom-Klasse“ mit der Seriennummer 2.621.964 vom Band. Fein säuberlich wird dem letzten Opel-Rad ein Erinnerungsschild ins Rahmendreieck geschraubt, bevor es die historische Zweiradsammlung vervollständigt. Die NSU-Werke Neckarsulm, die sich seit Jahren auf den Bau von Fahr- und Motorrädern spezialisiert haben, übernehmen die Rüsselsheimer Fahrradproduktion. Um von dem guten Ruf der Opel-Räder zu profitieren, werden sie für eine Übergangszeit unter dem Namen „NSU-Opel“ verkauft. Bis heute bleibt das Fahrrad das erste und nach wie vor preiswerteste Individualverkehrsmittel weltweit – an dessen Verbreitung Adam Opel und seine Nachfolger maßgeblichen Anteil haben.

Legendäre Oldtimer-Rallye macht bei Opel Station

5. Februar 2007  
13. AvD-Histo-Monte 

Legendäre Oldtimer-Rallye macht bei Opel Station



·   Sonderprüfungen und Durchfahrtskontrollen in Testzentren und Werk
·  
Opel vielfach erfolgreich bei der „Königin aller Rallyes“   

Rüsselsheim.  Kurvenreiche Strecken, Gebirgspässe und unvorhersehbare Wetterverhältnisse – das sind die Herausforderungen, die die Rallye Monte Carlo zu einer der schwierigsten Veranstaltungen ihrer Art weltweit machen. Vergleichbar anspruchsvoll und attraktiv wie das Original ist die so genannte „Histo-Monte“, die an die Geschichte der legendären Rallye erinnern soll. Vom 8. bis 11. Februar rollen die Veteranen des Rallye-Sports wieder. Bereits zum 13. Mal stellen die „Alten“ auf der Strecke vom hessischen Hanau ins mondäne Monaco unter Beweis, wie gut sie in Schuss sind. In diesem Jahr steht die historische Version der „Königin aller Rallyes“ ganz im Zeichen von Opel. 
 

Der Startschuss fällt am Donnerstag, 8. Februar, in Hanau. Von dort macht sich das Feld auf zur ersten Sonderprüfung im Opel-Testzentrum Dudenhofen, bevor die Rallye-Oldtimer dann ab 11.10 Uhr am Adam Opel-Haus in Rüsselsheim eintreffen. Hier findet eine Durchfahrtskontrolle statt. Mit dem Stempel im Bordbuch geht es durch das Werk, über das historische Hauptportal, wo sie vor dem Bahnhof zwischen 11.20 und 12.20 Uhr einen weiteren Kontrollpunkt passieren. Als nächste Station steht die Opel-Teststrecke in Pferdsfeld bei Bad Sobernheim auf dem Programm. Unter den 62 Teilnehmern ist das Rüsselsheimer Fabrikat mit zwölf Fahrzeugen in diesem Jahr die am stärksten vertretene Marke. Für das Unternehmen selbst begeben sich Holger Eckhardt und Jochen Berger als Opel Classic Team auf die Piste. Sie starten mit der Nummer vier in einem Commodore B GS Coupé aus dem Jahr 1972. Natürlich wollen die Opel-Fahrer auch in diesem Jahr wieder ganz vorne mit dabei sein, schließlich fuhren die Teams Stahl/Göbel 2000 und Thaler/Berger 2001 den Gesamtsieg bei der Histo-Monte ein.
 

Opel erfolgreich im Kampf um die vorderen Ränge 
 

Auch bei der 1911 erstmals ausgetragenen „Original“-Rallye Monte Carlo konnten die Rüsselsheimer Sportfahrzeuge einst große Erfolge verbuchen.
1936 feierte eine vierköpfige Mannschaft auf Olympia den ersten Klassensieg für Opel bei einer Rallye Monte-Carlo: In der Kategorie der „Geschlossenen Fahrzeuge“ belegte das Team den 1. Platz. In den 60er Jahren sorgt der Opel für so manche Überraschung. Ein Garant dafür: das neue Kadett-Modell, mit dem die Rüsselsheimer ab 1962 die Karten im gehobenen Kleinwagensegment neu mischen und ein agiles Sportgerät auf die Räder stellen. Gegen stärkste internationale Konkurrenz in seiner Klasse setzt sich 1966 beispielsweise das Team Lambart/Vogt auf dem serienmäßigen 1,1 Liter-Kadett B Coupé durch. Ebenso erfolgreich erringt der Stockholmer Lillebror Nasenius mit seinem Landsmann Brattberg auf einem Opel Rekord C 1,9 Liter in der Serientourenwagen-Kategorie 1.600 bis 2.500 ccm einen weiteren Sieg. Und die so eingeläutete Erfolgsserie setzt sich nahtlos fort. Bereits 1968 behaupten sich die Serientourenwagen aus Rüsselsheim im Vergleich mit damals weitaus überlegenen Grand Tourismo-Fahrzeugen. Der Lohn: Mehrmals wird Opel nach Porsche die zweitbeste deutsche Marke bei der „Monte“.
 

Anfang der 70er Jahre fährt insbesondere das Team Ragnotti/Thimonier viele Gruppensiege ein – ob nun bei den Spezialtourenwagen auf einem präparierten
Rallye Kadett oder mit einem Opel Ascona 19 SR. 1970 erkämpfen sich die Französinnen Marie Claude Beaumont und Martine de la Grandrive auf dem Commodore GS den begehrten Damenpokal. 

Neuer Stern am Monte Carlo-Himmel: Walter Röhrl 
 

1973 verzeichnet das Opel-Lager einen Neuzugang, der für viele Fans als ungekrönter König in die Geschichte der Rallye eingehen wird. Als Nachwuchstalent will der damals 25-jährige Walter Röhrl das Feld aufmischen. Nach nur wenigen Starts erringt er mit seinem Copiloten Jochen Berger auf einem Ascona A im Team von Opel-Tuner Irmscher die Vize-Europameisterschaft und wird 1974 Rallye-Europameister. 1976 liegen die beiden auf ihrem Kadett C GT/E bis zur stets großes Aufsehen erregenden Zusatzprüfung „Monaco – Monaco“ – besser bekannt unter der Bezeichnung „Nacht der langen Messer“ – auf Rang
sechs; schließlich kämpfen sich die Spitzenfahrer des Opel-Euro-Händler-Teams in der alles entscheidenden Etappe auf den vierten Platz in der Gesamtwertung der Gruppe 4 vor und dringen damit in das Feld der viel stärker motorisierten Lancia Stratos ein. 

1982 gewinnt Röhrl die Rallye Monte Carlo mit einem Opel Ascona B 400 und legt damit den Grundstein für die Rückeroberung des Weltmeistertitels, den der Regensburger bereits 1980 inne hatte. Für den Rüsselsheimer Autobauer wird es mit dem Gewinn der Fahrerweltmeisterschaft, der Vize-Weltmeisterschaft (Marken), der Europameisterschaft sowie sieben nationalen Meistertiteln das erfolgreichste Jahr. 
 

Opel auch bei „Monte Carlo Fuel Cell and Hybrid“ erfolgreich
 

Und auch bei neuen Antriebsarten scheut Opel nicht den harten Wettbewerb, der über die französischen Seealpen nach Monaco führt: So startet 2005 der auf dem Opel Zafira basierende Brennstoffzellen-Prototyp HydroGen3 bei der „Rallye Monte Carlo Fuel Cell and Hybrid“.